Wander- und Mountainbiketour um Echternacherbrück vom 12. bis 16.05.2010
Die VDB-Tour führte uns in diesem Jahr nach Echternacherbrück in die Südeifel,
unmittelbar vor der Grenze zu Luxemburg (Echternach). Erstmals wurde am
neuen Feuerwehrhaus gepackt und auch abgefahren. Die Bergfreunde Rudi, Fried,
Volker, Bernhard, Klaus und Erich waren mit von der Partie. Richard war unser
einziger Gast, weil Heinz wegen einer Infektion kurzfristig absagte. Um 13:00Uhr
war alles recht schnell verstaut. Heinz brachte noch die notwendige Beleuchtung
fürs Zelt und kleine Spirituosen vorbei. Günter stellte freundlicherweise seinen Bus
zur Verfügung, den Rudi steuerte. Volker und Erich fungierten ebenso als Fahrer.
Nach zweieinhalbstündiger, staufreier Fahrt waren wir kurz nach 16:00Uhr auf dem
Campingplatz bzw. bei Hedi Heinz, wo Bernhard, Richard und Erich nächtigten,
angekommen. Aufbau, kurzes inspizieren der näheren Umgebung und dann folgte
die Traditionspflege. Fried sorgt am ersten Abend immer für einen vollen Magen.
Unsere Radtour am Vatertag führte uns von Echternach, am Echternacher See (170m)
vorbei über Roudenhaff nach Osweiler. Hier hielten wir wegen einer Prozession kurz
an. Ein kleiner Verhauer in Richtung Dickweiler (340m) wurde problemlos korrigiert.
Die Fahrt ging bei ca. 8-9°C weiter nach Boursdorf, Givenich, Moersdorf, bis Wasserbillig.
Hier mündet die Sauer in die Mosel. Es war 12:00Uhr und gerade Zeit für eine Pause.
Einladend war ein kleines Fest mit verschiedenen Köstlichkeiten, Kaffee, Premiumpils
aus Diekirch u.s.w. Neu für uns war die Regelung der Bons. Hier gab es „Stongen“ im
Wert von 50Cent. Heimwärts ging es wieder zurück über Moersdorf, Born, Hinkel,
Rosport und Steinheim. Hier lockte ein Feuerwehrfest, doch vergebens. Volker ging uns
wegen einer nicht verstanden Information verloren. Er war vor uns wieder zu Hause.
Die Tagesetappe war 46km lang und erforderte eine reine Fahrzeit von knapp 3 Stunden.
Gegen 15:00Uhr waren wir wieder zurück. Der Abend verlief ähnlich, die
Grillvariante wurde durch Bernhard noch erweitert.
„Unser schönster Wanderweg“, so steht es in den Prospekten von der
Fremdenverkehrsvereinigung Müllerthal in der kleinen Luxemburger Schweiz. Wir
entschlossen uns am Tag 2 unserer Tourentage diese Wanderung durchzuziehen. Der
Wetterbericht sagte für den Tag 3 besseres Wetter, so dass die Entscheidung logisch
erschien. Kurz vor 10:00Uhr wanderten wir über die Brücke, durch die Fußgängerzone
zum Busbahnhof. Ab hier bergauf zu einem Aussichtspunkt. Echternach mit Basilika
gaben uns ein gutes Fotomotiv. Auf schönem Pfad gings zunächst durch die Wolfsschlucht,
teils chaotische Felsen, in denen früher die Wölfe Unterschlupf fanden. Weiter über viele
Treppenstufen bis zu einem Aussichtspunkt, den man über eine kleine Brücke erreicht.
Durch das „Labyrinthe“ und am Aesbach entlang bis zur „Breechkaul“ und „Hohllay“, wo
früher vom Mittelalter bis zum 19.Jh. Mühlensteine gebrochen wurden. In unmittelbarer
Nähe befindet sich das „Amphitheater“, eine Freilichtbühne, bei der die Darsteller unterm
Felsdach auftreten. Hier erwartete uns Fried, der mit dem Rad eine kleine Tour unternahm.
(12:10Uhr). Nach einer kurzen Pause wanderten wir nach Berdorf um in einer kleinen
urigen Kneipe zwei Bit aus dem Steinkrug zu geniessen. Der Rückweg führte uns an der
„Geyerslay“, einem Aussichtspunkt mit Treppenaufgang, vorbei und abwärts ins
Sauertal. Oberhalb vom Campingplatz Echternach kamen wir an der Tankstelle bzw. am
Busparkplatz wieder an. Das letzte Stück an der Sauer entlang und wieder über die Brücke
nach Deutschland. Ein Stubbi bei Hedy um dann beim „Mariechen“ zu Abend zu essen.
Nach Diskussionen wurde festgelegt, dass beim Abschlussabend gegrillt wird.
Die heutige Radtour starteten wir bei gewohnten unter 10°C, also gefühlten 3-4Grad.
Heute hatten wir freie Zufahrt zum Echternacher See, der am Donnerstag wegen einer
Laufveranstaltung nicht zugänglich war. Am See wurden einige Bilder geschossen
und dann verabschiedeten wir uns von Fried und Volker, die eine flache Etappe
bevorzugten. Um 10:15 fuhren wir bergauf in Richtung Berdorf – Consdorf (332m).
In Breidweiler hielten wir zum fotografieren vor einer Destillerie. Nach Christnach, an
Waldbillig links vorbei und weiter bis Haller. Hier nochmal eine steile Abfahrt und
auf der anderen Talseite logischerweise das Gegenteil. Am Himmel zeigte sich erstmals etwas helles, leuchtendes, erwärmendes, es war die Sonne!! In Eppeldorf klingelte das
Handy von Rudi. Volker und Fried erwarteten uns auf einem Campingplatz in
Reisdorf. Nach einer rasanten Abfahrt waren wir nach einer anspruchsvollen 37km
langen Fahrt um 13:15Uhr im sonnigen Biergarten angekommen. Die Pause wurde zur
Stärkung genutzt und um 14:30Uhr gings an der Sauer entlang zurück nach
Echternacherbrück. Unterwegs in Bollendorf unternahm Rudi noch einen
Einkaufsversuch für den Grillabend. Die Geschäfte hatten leider schon geschlossen.
So wurde in der „Frittenscheier“ noch ein Stubbi oder Kaffee getrunken. Um
16:10Uhr waren wir wieder zurück. Die Tagesetappe war 58km lang; die reine
Fahrzeit betrug 3,5 Std. Fried und Volker hatten fast die gleiche Strecke zurückgelegt.
Die Grillware wurde bei Hedy gekauft. Das Pokalendspiel konnte man auf einer
„Großleinwand“ betrachten. Die Bayern-Fans kamen auf ihre Kosten.
Vor der Heimfahrt tankten Rudi und Erich die Autos (Super 1.177€ ) in Echternach.
Ohne Probleme verlief die Fahrt bis zum Feuerwehrhaus und zum
Abschlussessen in der Suppenschüssel.
Fazit: Wir haben den niedrigen Temperaturen getrotzt
Niemand hat sich verletzt
Alle Fahrräder waren in Ordnung
Und
Es hat Spaß gemacht !
gez. Erich