Mountainbiketouren um Gemünden am Main vom 20.05. bis 24.05.2009

Teilnehmer:  Erich, Bernhard, Günter Z., Hans, Heinz F., Volker, Richard und Rudi

Mi. 20.05.09: Um 14.00 Uhr starteten Günter und Hans im VW-Bus sowie Bernhard, Richard, Volker und Rudi im Auto von Bernhard zu unserer Tour zum Campingplatz „Schönrain“ in Hofstetten bei Gemünden am Main. Die Fahrräder waren im VW-Bus untergebracht und das restliche Gepäck im Anhänger. Erich und Heinz waren schon am Morgen vorgefahren. Sie hatten sich für heute die Radtour in den bayrischen Spessart vorgenommen. Der Ablauf auf dem Campingplatz war wieder der gleiche wie immer. Zeltaufbau, einrichten und Fassbieranstich. Während wir unser Bier genossen, kam Heinz, in der einen Hand seinen Trolly und in der anderen eine Gasflasche, völlig erschöpft auf dem Campingplatz an. Erich war noch unterwegs einen neuen Radsattel kaufen, da seiner kaputt gegangen war. Nachdem auch Erich eingetroffen war, wurde der Grill in Betrieb gesetzt und ein gemütlicher Abend verbracht.

          

Do. 21.05.09: Der Himmel war bedeckt, es blitzte und donnerte und es fing auch leicht an zu regnen, als wir uns zum Frühstück fertig machten. Als wir jedoch zu unserer ersten Radtour aufbrachen, schien die Sonne. Vom Campingplatz aus fuhren wir zunächst nach Gemünden, am Main aufwärts bis Wernfeld und von dort durch das Werntal über Eußenheim nach Karlstadt. Heinz hatte unterwegs technische Probleme. Das linke Pedal seines Rads lockerte sich immer wieder, aber in Karlstadt fanden wir zufällig eine offene Werkstatt, in der wir das Pedal einigermaßen festziehen konnten. Der Besitzer der Werkstatt sammelt und restauriert alte Porschetraktoren. Karlstadt selbst ist eine schöne alte Stadt mit einem schönen Marktplatz, umgeben von alten Fachwerkhäusern. Hier lohnte es sich eine Pause einzulegen. Danach fuhren wir Main abwärts zur Staustuffe Harrbach und über Wernfeld und Gemünden zurück zum Campingplatz. Kaum waren wir dort eingetroffen, fing es erst leicht an zu regnen und dann schüttete es aus Kübeln. Am Abend wurde wieder gegrillt und um 22.00 Uhr war Bettruhe.

         

Fr. 22.05.09: Es war stark bewölkt, aber nicht kalt und nach einem kurzen Regenschauer nahmen wir die zweite Radtour in Angriff, welche Heinz und Erich schon am Mittwoch gemacht hatten. Vom Campingplatz aus fuhren wir zunächst Mainabwärts über Steinbach nach Lohr. Lohr hat eine tolle Altstadt, in der schon reges Treiben herrschte. Hier machten wir Bekanntschaft mit einem Stelzenläufer, der das Element „Feuer“ darstellte und ein begehrtes Foromotiv war. Auf der Fahrt nach Lohr hatte Rudi durch eine Unachtsamkeit Günter zu Fall gebracht, der daraufhin über Schmerzen im Knie klagte. Über Rechenbach, Bischbornerhof, Neuhütten, Kahletal und Krommenthal gelangten wir nach Partenstein. Hier legten wir unsere Mittagspause ein. Das Wetter hatte sich gebessert und es war mittlerweile wieder sonnig. In Lohr traffen wir noch einmal auf den Stelzenläufer und in Steinbach wurde eine zweite Pause eingelegt. Zurück auf dem Campingplatz genossen wir das herrliche Wetter. Erich und Heinz waren nach Hause zur Beerdigung von Erichs Tante gefahren und als sie wieder zurück waren, wurde auch wieder der Grill in Gang gesetzt.Günter, Erich und Rudi spielten eine Runde Boule, während Bernhard die Steaks grillte. Um 23.00 Uhr war Schluß.

         

Sa. 23.05.09: Als wir aufstanden, empfing uns ein wolkenloser blauer Himmel. In der Sonne sitzend genossen wir unser Frühstück. Bevor wir uns zu unserer nächsten Tour fertig machten, reinigten wir erst unsere Räder vom Schmutz des Vortages. Die Tour heute führte uns zunächst gemächlich über Gemünden und den Saaleradweg bis Schönau und weiter über Schonderfeld nach Gräfendorf. Unterwegs lockerte sich wieder das Pedal von Heinz Rad. Er hatte jedoch vorgesorgt und sich bei seinem "Abstecher" zu Hause von Fried ein passendes Werkzeug mitgeben lassen. In Gräfendorf hatten wir die Abzweigung des Radweges verpasst und mussten uns deshalb eine bis zu 17% steile Straße hochquälen und das bei sengender Sonne. Als wir glaubten wieder auf dem richtigen Weg zu sein, machte uns eine zweifelhafte Wegführung zu schaffen. Nachdem wir dem Radwegzeichen gefolgt waren kamen, wir wieder an der selben Stelle an. Wir fuhren wieder zurück und entlang der Straße zur Hermannseiche und weiter zur Höhe 408m, wo wir uns trennten. Hans, Günter und Heinz fuhren direkt nach Burgsinn und machten dort im „Bayrischen Hof“ Mittagsrast. Hier gab es Riesenschnitzel in den Größen L, XL und XXL. Die drei hatten ein L-Schnitzel mit Beilagen bestellt, schafften es aber nicht ihre Portion zu vertilgen. Wir anderen fuhren weiter bis zum Punkt 475m und durch das Vimbacher Tal nach Obersinn. Hier musste Rudi einen defekten Schlauch wechseln, bevor wir in einer Gartenwirtschaft unsere Mittagsrast einlegten. Über Mittelsinn und Burgsinn fuhren wir nach Rieneck, wo wir vor einem Festzelt, in dem es nichts zu trinken gab, wieder mit den anderen zusammentrafen. In Gemünden am Main legten wir in „Moni´s Imbiss“ eine Pause ein. Auf der Weiterfahrt nach Hofstetten verlor Richard seinen Radtacho. Seine Suche danach war vergebens. Eine anstrengende Tour bei warmen Wetter wurde bei Gegrilltem und kühlem Bier beschlossen.

         

So. 24.05.09: Nach dem Frühstück wurde wieder alles abgebaut und in den Fahrzeugen verstaut. Bei schönenem Wetter traten wir die Heimfahrt an. Pünktlich zur Mittagszeit waren wir zum Essen in der "Rose". Da wir das Zelt am Morgen hatten trocken einpacken können, hatten wir damit keine Arbeit mehr. Den Abschluss machten wir wie immer in der Feuerwache Ost. Damit war eine schöne Radtour auf sehr gut ausgebauten Radwegen zu Ende. Das Wetter hatte mitgespielt, denn es hatte immer erst dann geregnet, wenn wir mit unserer Tagestour fertig waren.

         

gez. Rudi