Wandertour in der Südeifel vom 06. bis 10.06.2007
Teilnehmer: Volker, Fried, Günter Z., Hans, Heinz F., Volker J. und Rudi
Mi. 06.06.07: Am frühen Nachmittag fuhren wir in unserem VDB-Bus mit
Anhänger zum Campingplatz „Camping-Nimseck“ bei Irrel in der Südeifel. Was
folgte war schon Routine: Platz aussuchen, Zelt und Pavillon aufbauen sowie
häuslich einrichten. Am Abend wurde gegrillt und mit einem Boulespiel die Zeit
vertrieben. Per Telefon kündigte Rudi seine Ankunft für den morgigen Tag an.
Do. 07.06.07: Als Rudi auf den Platz fuhr, waren die anderen gerade mit
dem Frühstück fertig. Aus gesundheitlichen Gründen wurden zwei Gruppen
gebildet. Die eine Gruppe ging wandern und die zweite Gruppe, bestehend aus
Fußkranken, fuhr mit dem Rad. Die Wandergruppe fuhr zunächst zum
Wanderparkplatz bei den Irreler Wasserfällen. Vorbei an den Wasserfällen gingen
wir zunächst durch den Wald in Richtung Ferschweiler, wo wir eine Überraschung
erlebten. Vor einem Haus trafen wir auf zwei freundlich grüßende Frauen mit
Kindern. Eine der Frauen war Anne Quellman, die mit ihrer Familie seit sechs
Jahren in Ferschweiler lebt. Auch sie war sichtlich überrascht, als sie uns
erkannte. Von Ferschweiler aus stiegen wir hinab ins Weilerbachtal und
wanderten entlang dem Deutsch-Luxemburgischen Felsenweg. An Jegerkreuz,
Schweineställe und Falkenlay vorbei führte uns dieser landschaftlich reizvolle
Wanderweg ins Gutenbachtal. Von hier aus gingen wir zunächst nach Erzens und an der Naturkundestation
vorbei zur Teufelsschlucht. Bevor wir die Teufelsschlucht durchquerten, legten
wir noch eine Pause in „Teufels Küche“ ein, einem Imbiss im dortigen
Besucherzentrum. Der Weg durch die Teufelsschlucht war teilweise nur 1m breit.
Kurze Zeit später waren wir wieder an unserem Ausgangspunkt angelangt. Die drei
Mann starke Radgruppe unternahm währenddessen eine Radtour durchs Nimstal bis
nach Wolfsfeld. Am Abend wurde wieder gegrillt. Ein Regenschauer kühlte einen
schönen Tag ab.
Fr. 08.06.07: Von Volker W. bekamen wir zum Frühstück Rührei mit Speck
serviert. Das Wetter versprach wieder ein schöner Tag zu werden. Die Wandergruppe
fuhr mit dem Auto nach Bollendorf, wo wir oberhalb des Ortes bei einem
Tennisplatz parken konnten. Unser Weg führte uns zunächst über Hunolay,
Artistenplatz, Bildcheslay und Wolfsschluff zur Madonna am Stein. Weiter ging
es über Fraubillenkreuz zur Wallfahrtskapelle Schankweilerklause. Der Rückweg
führte uns zur Wikingerburg und weiter über Sonnenlay und Ossenlay zum
Parkplatz. Es war zeimlich warm, als wir wieder am Tennisplatz ankamen. Der
dort arbeitende Platzwart unterbrach seine Arbeit und kam unserer Bitte nach
einem kühlen Getränk nach. Und wie es der Zufall wollte, tauchte auch unsere
Radgruppe plötzlich auf, die mit einem zweiten Bier begrüßt wurde. Auf der
Rückfahrt zum Campingplatz machten wir einen Abstecher nach Echternach in
Luxemburg. Dort tankten wir und machten eine kurze Wanderung an den dortigen
See. Es war mittlerweile unerträglich heiß und drückend geworden und ein
Gewitter kündigte sich an. In Irrel regnete es stark, als wir noch ein paar
Einkäufe tätigten. Ziemlich durchnässt traf die Radgruppe auf dem Campingplatz
ein. Als sich das Gewitter gelegt hatte, wagte Volker J. einen Sprung in das
kühle Nass des Schwimmbades. Auch an diesem Abend wurde wieder gegrillt.
Sa. 09.06.07: Es war bewölkt und schwül, als wir um 9.00 Uhr am CP
abmarschierten. Durch Irrel und am Friedhof vorbei kamen wir zum
Westwallmuseum. Ab hier folgten wir dem Wanderzeichen C, das uns fast ohne
Steigung nach Wolfsfelderberg führte. Weiter dem C folgend erreichten wir dann
die Ruine Prümerburg. Nach einer kurzen Besichtigung führte uns das C entlang
dem Prümertal wieder zurück zum Westwallmuseum. Während der Wanderung grummelte
es dauernd und die Radgruppe baute vorsichtshalber den Pavillon ab, da Gewitter
und starke Winde gemeldet worden waren. Beim Einkaufen traf die Radgruppe auf
Anne Quellmann. Als die Wandergruppe wieder auf dem CP eintraf, strahlte die
Sonne und fast alle nutzten die Gelegenheit sich im Swimmingpool zu erfrischen.
Das Abendessen nahmen wir heute im CP-Restaurant ein und später ließ man den
Tag bei einem Bier ausklingen.
So. 10.06.07: Nach dem Frühstück wurde wieder alles abgebaut und in den
Fahrzeugen verstaut. Bei sonnigem aber schwülem Wetter fuhren Günter und Rudi
voraus und hängten das Zelt zum Trocknen auf. In der Feuerwache Ost trafen sie
mit den anderen zusammen, wo man dann auch die Abrechnung machte. Beschlossen
wurde die Wanderwoche bei einem Mittagessen in der KSV-Vereinsgaststätte.
gez. Rudi