Wanderung im Idarwald vom 18. - 22.06.2003
Teilnehmer: Günter Z., Volker, Fried, Rudi, Hans, Erich, Heinz F. und Kevin
Am 18.06. um 13.00 Uhr fuhren die Bergfreunde Rudi, Fried, Volker, Günter, Hans, Erich sowie die Gäste Heinz F. und Kevin
(15 Jahre), ein Enkel von Hans, nach Sensweiler. Somit beförderte Volker vier Generationen sicher in 2Std.15Min. zum
Basislager. Der Campingplatz liegt im Tal unweit von Idar-Oberstein an der "Deutschen Edelsteinstraße". Erstmals hatten
wir einen Stromanschluß für Licht und Kaffezubereitung dabei. Volker musste seine Kaffeekochkünste in mindestens 2
Versuchen unter Beweis stellen. Auf Volker´s Anhänger konnten wir bequem alles was zum Zeltluxus gehört mitnehmen. Nachdem
Aufbau des VDB-Lagers wurde der Pavillon von Lux vors Zelt gestellt. Eine Brauereigarnitur bildete den Camping- oder
Stammtisch. Der Platz wurde inspiziert und das Bier im Idarbach gekühlt. Kevin überwachte die Getränkekühlung und hielt
den Einzelverbrauch in einer Statistik fest. Günter und Hans vergriffen sich etwas in der Auswahl von Schlafsack bzw.
Bett. Der Schlafsack war zu dünn, das Komfortbett überdimensional groß. So hatten wir keine Langeweile, bis sich dann der
Hunger meldete. Der Grill wurde aufgebaut, die Gasflasche herbeigeholt, doch wo war der Druckminderer? Lux konnte ihn nicht
finden. Nun mussten der Verursacher und Hans als ZBV´ler probieren den abend, bzw. die Traditionssteaks und Bratwürste
von Fried vor dem Kollaps zu retten.Der Grillpavillon am Platz war dann die Lösung. Nachdem das richtige Holz entfacht war,
stand dem Abendessen nichts mehr im Wege. So wurde die Runde mit dem C-Platzbesitzer und den Wirtsleuten, die sich
integrierten, so richtig urig. Für den Rückweg zum Zelt steht am Schluß dieses Berichtes noch etwas gereimtes.
Der Donnerstag zeigte sich wettermäßig etwas durchwachsen. Doch nach dem Frühstück gingen wir los. Durch den C-Platz an den
Fischteichen vorbei nach Wirschweiler und Morbach. Dort befinden sich ein Freizeit-, Natur- und Baumlehrpfad, denen wir
selbstverständlich folgten. Das Mittagessen nahmen wir in der "Krone" ein. Nach ausgiebiger Rast wanderten wir über
die Sensweiler Höhe (734m), wo wir kurz rasteten, über Langweiler zurück zum C-Platz (17.00 Uhr).
Der Freitag, bzw. die Tour, sagte uns ca. 21 km voraus. Vom Zelt aus nach Langweiler, Bruchweiler, Kempfeld, wo wir den
Edelsteingarten besichtigten. Kevin konnte während der drei Tage seine Vorliebe zu den Steinen nicht verbergen. Weiter
zum Wildenburger Kopf (624m), wo wir im Burghof das Mittagessen zu uns nahmen. Der Aussichtsturm bot einen herrlichen
Rundblick auf den Idar-Hochwald, sowie die vielen Windkraftanlagen in dieser Region. Heimwärts gings über den Ringkopf
(650m) die deutsche Edelsteinstraße querend zurück zum Zeltplatz.
Der letzte Tag sollte etwas entlastend sein. So fuhren wir mit dem VDB-Bus dem Erbeskopf (818m) bis auf einen Wanderparkplatz
etwas entgegen. Wir wanderten auf stetig ansteigendem Weg. Ein Teil der Wegstrecke musste auf der Straße zurückgelegt
werden. Oben angekommen, pausierten wir an einer Sitzgruppe neben dem Aussichtsturm und einer Wetterstation. Heute war
Rucksackverpflegung angesagt. Doch das hatte seinen Grund. Den hochgelobten "Idar-Obersteiner Spießbraten" hatten wir bei
unserer Wirtin am C-Platz für heute Abend bestellt. So marschierten wir auf Loipenwegen und einer Abkürzung zurück zum Bus
um uns auf das Abendessen vorzubereiten. Eigens für uns hatte die Chefin den Braten zubereitet, der uns allen schmeckte.
Jede Menge Gesprächsstoff und Kirner Pils machte die Runde, bevor Werner uns mit seinem "Absacker" zuprostete.
So ging eine tolle, von Fried und Volker geplante, Wandertour zu Ende. Beeindruckt haben uns die großen zusammenhängende
Wälder und Gesteinsformationen. Die oft nur stetig, nicht so steilen Anstiege waren eine angenehme Sache.
Sonntags wurde gepackt und losgefahren, um rechtzeitig in der Feuerwache Ost den letzten Absacker dieser schönen Tage
zu trinken. Der Zeitpunkt der Heimfahrt wurde wegen dem Feuerwehrfest in Heddesheim extra so früh gelegt.
Hier der versprochene Reim:
Wenn der Heimweg dunkel ist, gez. Erich
einige Bierchen Du hast gezischt,
Du weißt nicht wie hoch der Schlagbaum ist,
dann spring lieber nicht!