Wanderung in der Fränkischen Schweiz vom 08. - 12.05.2002
Teilnehmer: Günter Z., Volker, Fried, Rudi, Hans und Erich
Sechzig Prozent der Bergfreunde beteiligten sich an dieser Tour. Die Abfahrt erfolgte kurz nach 13.00
Uhr. Fahrer Lux brachte die Bergfreunde, nach einer 20-minütigen Pause auf der A9 bei Schnaittach,
sicher an den Campingplatz "Bärenschlucht". Dieser Platz liegt zwischen Pottenstein und Tüchersfeld.
Wir kamen kurz nach 17.00 Uhr an. Rege Diskussionen, wo denn ein ebener Zeltplatz sei, entfachten und
legten sich wieder. Endlich stand das Zelt auf dem stark belegten Campingplatz. Mitgebrachtes Schmucker, die traditionelle Verpflegung durch Fried, damit ließen wir es uns munden. Pflicht für jeden sind 2 Steaks und 1 Paar
Bratwürste. Eine kleine Wanderung durch die Bärenschlucht nach Weidmannsgesees sorgte für Verdauung und
Kurzweil. Am Campingplatz waren stets Kletterer an den herrlichen Felsformationen zu beobachten. Eine
Einkehr im Restaurant sowie die Besichtigung der "Örtlichkeiten" gehörte dazu. Ein verrückter Maikäfer
sorgte ebenfalls für Unterhaltung.
Flexibel muß man sein. So beschlossen wir in diesem Jahr die tragbaren Zelte zu Hause zu lassen und vom
Basislager aus Tagestouren durchzuführen. Wir hatten also weniger Gepäck als sonst!? Ohne den
geliehenen Ski-Boy von Volker J. hätten wir uns in Garderobe und Verpflegung (flüssig) einschränken
müssen.
Vadderdag: Die Erste, aus der Wanderkarte empfohlene Tour, brachte uns nach Pottenstein und weiter
aufwärts bis Hohenmirsberg. Schon unterwegs empfahlen uns Wanderer das Lokal "Zur Post". Pünktlich um
12.00 Uhr war es soweit. Nach einstündiger Stärkung gings weiter zum Aussichtsturm Platte (614m).
Durchs Püttlachtal wieder zurück nach Pottenstein mit ca. 23 km Wanderleistung in den Beinen. Erst
Körperpflege, dann die Magenfüllung mit den restlichen Bratwürsten.
Am Freitag, nach dem Früstück mit frischen Brötchen, war wie fast jeden Tag um 9.30 Uhr Abmarsch. Durch
die Bärenschlucht nach Weidmannsgesees, vorbei an Rackersberg bis Pfaffenberg. An der Straßenkreuzung
Oberailsfeld - Bayreuth - Pottenstein, machten wir nach 1,5 Std. Gehzeit die erste Pause. In Kohlstein
pausierten wir in einer Gartenwirtschaft um uns vor Austrocknung zu schützen. In Tüchersfeld, dem
Felsendorf, in dem sich das Fränkische-Schweiz-Museum befindet, nahmen wir im Gasthaus "Püttlachtal"
das Mittagessen ein. Die Besteigung vom "Fahnenstein", ca 70m über Tüchersfeld, war eine lohnende
Pflichtübung. An der Bärenschlucht waren wir wieder um 16.45 Uhr. Wir beobachteten Kletterer und
spielten einen Skat. Nach Verzögerungen durch leichten Regen, mußten Rudi und Günter (2x) sich den
Bierlachsroutiniers Fried und Lux geschlagen geben. Doch warum immer diese Biertrinkerei? Ein guter
Rotwein tut es auch.
Die Samstagstour begann gegenüber der Bärenschlucht in Richtung Siegmannsbrunn, Weidenloh nach
Kirchbirkig. Hier legten wir die erste Rast ein. In Richtung Kühlenfels fand Günter im Wald einen
Luftballon mit Adresskarte. Durchs Klumpertal weiter nach Schüttersmühle. Dort nahmen wir im
gleichnamigen Gasthof unser Mittagessen ein. Bei der Besichtigung der größten und schönsten Höhle der
Fränkischen Schweiz gewannen wir neue Erkenntnisse über Höhlenbären. Nach einem Bierchen in Pottenstein
waren wir um 16.15 Uhr wieder zurück am Campingplatz. In der Klause, bei großen Schnitzeln oder
dergleichen, wurden die herrlichen Tage abschließend diskutiert.
Die Heimfahrt brachte außer Regen nichts neues an den Tag. Es durfte regnen, denn auf unseren
Tagestouren haben wir keine Regenschirme gebraucht. Heimwärts verließen wir rechtzeitig die Autobahn
wegen vermuteder Staus und fuhren durch den Odenwald nach Hause.
Besondere Vorkommnisse : keine
Besuch von Feuerwehrfesten : entfallen
gez. Erich