Wanderbericht Hotzenwald vom 14. bis 18.06.1995

Teilnehmer: Fried, Rudi, Günter H., Klaus, Volker

Mittwoch, 14.06.: Nach dem ganzen Hin und Her ob der VDB-Bus läuft oder nicht, sind wir zu Dritt um 13.30 Uhr mit dem VDB-Bus in Oberflockenbach aufgebrochen. Wir, das sind Fried, Günther H. und Rudi. Bei der Abfahrt war es ziemlich trübe und es fing auch bald an zu regnen. Nach einer kurzen Rast irgendwo an der Autobahn, sind wir gegen 18.00 Uhr in Herrischried angekommen. Auf dem Campingplatz trafen wir den Herrn vom Verkehrsamt, der uns einen Bereich zuwies, auf dem wir uns breit machen konnten. Außerdem übergab er uns einen Schlüssel für die Sanitäranlagen. Anschließend erfolgte die übliche Prozedur: Zeltaufbau - einrichten - grillen. Etwas später unternahmen wir noch einen Rundgang durch den Ort. Auf dem Campingplatz zurückgekehrt haben wir uns dann wegen der Kühle ins Zelt zurückgezogen und mit einem Skatspiel den Tag beendet.

Donnerstag, 15.06.: Gegen 9.00 Uhr sind wir bei schönem Wetter am Campingplatz losmarschiert. Unser Weg führte uns durch Herrischried über Griesbach zunächst auf den Gugeln. Von dem dortigen Aussichtsturm kann man bei klarem Wetter die Alpen bis zum Mont-Blanc sehen. Durch blühende Wiesen und Wälder ging es dann weiter über Kleinherrischwand und Wehrhalden bis zur Freiwaldkapelle, wo wir gegen 12.00 Uhr eintrafen und dort unsere Mittagsrast einlegten. Ab hier sind wir dann einen Umweg gelaufen der uns übers ...joch nach St.-Blasien führte. Einer kurzen Besichtigung des Domes folgte eine längere Pause in einem Straßencafe. Als wir gegen 17.45 Uhr auf dem Campingplatz in Schmelze eintrafen wurden wir von Volker, Klaus und lustigen Dauercampern freudig empfangen. Mit Bier, Weib, Tanz und Gesang (kein Essen) wurde der Tag noch entsprechend in die Nacht verlängert. Geschlafen haben wir zu guter Letzt in einem Zelt, welches den Kindern der Campingplatzbesitzerin gehörte.

Freitag, 16.06.: Leicht verkatert wurde nach einem kurzen Frühstück (1 Tasse Kaffee) der Anstieg in Richtung Höchenschwand angegangen. Das Wetter hatte sich eingetrübt und es fing leicht an zu regnen. Gott sei dank war das nicht lang von Dauer. Auf einem Höhenweg entlang dem steilen Tal der Schwarza ging es weiter zur Fahrstraße nach Nöggenschwiel und auf dieser zu dem genannten Ort, wo wir auch zu Mittag gegessen haben. Über Heubach durch das Tal entlang der Heubach ging es weiter nach Indlekofen. Hier hatten wir uns eine Rast verdient. Gut erholt ging es danach über einen Höhenzug und durch Schmitzingen auf den nächsten Höhenzug, wo wir einen schönen Platz zum campieren fanden. Von diesem Platz aus konnte man gut die startenten oder landenten Flugzeuge vom Flugplatz Zürich beobachten.

Samstag, 17.06.: Früh um 8.00 Uhr ging es weiter über Gaiß und Wyhl steil hinab ins Tal der Alb und ebenso steil wieder hinauf nach Görwihl. Zwischendurch haben wir in einem Waldstück auf dem Görwihlerweg eine Frühstückspause eingelegt. Außerdem konnte man Heute ganz gut die Alpen sehen. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Bevor wir in Görwihl unsere Mittagspause einlegten, haben wir uns mit Steaks und Brötchen für den Abend eingedeckt. Von Görwihl nach Segeten waren es noch etwa 6 km, die wir hauptsächlich auf der Fahrstraáe zurück gelegt haben. Auf einer sonnigen Terrasse vor einer schönen Gastwirtschaft haben wir unseren Schweißverlust wieder aufgefüllt. Die restlichen 3 km nach Herrischried wurden ein lockerer Spaziergang. Nach der Körperpflege wurden bei Steaks, Bier und Wein ein gemütlicher Abend verbracht. Leider fing es am späten Abend zu regnen an.

Sonntag, 18.06.: Bei strömendem Regen und Nebel wurde das triefend nasse Zelt und alle anderen Utensilien im Bus verstaut und die Heimreise angetreten. Aus der geplanten Fahrt durch den Hochschwarzwald wurde wetterbedingt nichts. Das Wetter in Oberflockenbach war auch nicht viel besser, doch das konnten wir verschmerzen, weil wir an den zurückliegenden Tagen ideales Wanderwetter hatten. Eine abwechslungsreiche und schöne Wanderung war somit zu Ende.

gez. Rudi