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Wanderbericht Rennsteigwanderung vom 29.05 bis 02.06.1991 (Teil 1) Teilnehmer: Rudi, Erich, Günter Z., Friedrich, Bernhard, Hans, Günter H., Klaus, Peter St., Herbert H., Peter G.
Mittwoch:
Abfahrt:13.00 Uhr an der Feuerwache Ost bzw. 17.30 Uhr in Birkenau;
Donnerstag:
Der Abmarsch zu unserem heutigen Ziel "Großer Inselsberg" erfolgt um 9.00 Uhr in Richtung
Wilhelmsthaler-See. Nach dem überqueren der Straße kommt der Anstieg über die "Hohe Bruch"
zum Rennsteig. Auf Baumstämmen findet die erste Rast statt, wobei man hier einen regen Verkehr
an Wandergruppen und Bikern beobachten kann. Über die Schwarzdeckenstraße Ruhla-Etterwinden
führt uns der Rennsteig weiter zum zweiten Rastplatz am Ruhlaer-Häuschen. Günter H. verschafft
sich auf der Bank Platz, in dem er einer dort sitzenden "Dame" Zigarettenrauch ins Gesicht
bläst. Weiter gings dann zum Parkplatz Glasebach (Schillerbuche), wo wir am Imbisswagen die
nächste Rast einlegten. Der weitere Weg führte uns zum Scheffeldenkmal am Dreiherrenstein,
wo wir notgedrungen eine weitere Rast einlegen mußten. Um unser Tagesziel zu erreichen mussten
wir zwei steile Anstiege bewältigen. Kurz vor dem Ziel konnte man die Beerberggrotte
besichtigen. In der Raststätte Stöhr haben wir das Abendessen in Form von Rührei mit
Bratkartoffeln zu uns genommen. Nach dem Aufbau der Zelte vor der Radarstation haben wir zum
Tagesabschluß in der Jugendherberge noch ein Bier getrunken.
Freitag:
Im Rasthaus Stöhr nehmen wir das Frühstück zu uns. Um 9.15 Uhr marschieren
wir erst steil bergab zur Grenzwiese und dann wieder steil bergan über den Trockenberg,
Großer Jagdberg, Kleiner Jagdberg zur Stockwiese. Auf der Terasse des Heuberghauses wurden
einige Biere getrunken. Auf dem weiteren Weg macht Hans, Peter und Klaus dem "Rennsteig" alle
Ehre. Sie waren so schnell, dass sie die Ebertswiesen verpaßten und erst nach einer guten
Stunde zurückkamen um sich mit der Wandergruppe zu vereinen. Die Mittagspause wurde
dementsprechend etwas länger. Um 17.15 Uhr erreichten wir das Tagesziel auf der
"Wiedepfuhlwiese". Geschlafen wurde in dort stehende Armeezelten. Durch die freundliche
Hilfsbereitschaft dreier Ehepaare, die uns mit Bier versorgten, war der Abend gerettet.
Samstag:
Das Ziel am heutigen Tag ist Oberhof. Der Abmarsch dorthin erfolgt um 9.00 Uhr
und führte uns über den Sperrhügel und Schmahlkalder Loipe, um unterhalb des Roßkopfes die
Frühstückspause einzulegen. Vorbei an der Schutzhütte am Wachsenrasen und durch ein
ehemaliges Sumpfgebiet ging der Weg in Richtung Oberhof, an ersten Sportstätteneinrichtungen
vorbei zum Parkplatz am Grenzadler. Bei Sonne und Wind wurde hier Mittagspause gemacht.
Über den Harzwald hinweg wurde das Rondell erreicht. Anschließend besichtigten einige den
bekannten Alpengarten. Dann ging es entlang der Straße zum Parkplatz nach Oberhof, wo die beiden
Fahrzeuge standen. Mit den Autos fuhren wir zur Bob- und Rodelbahn die wir anschließend
besichtigten. Nach einer Stunde Fahrzeit trafen wir wieder an dem Startpunkt unserer Wanderung
ein. Der Abend wurde bei gutem Essen, preiswertem Bier und angenehmer Unterhaltung in der
Campingklause verbracht.
Sonntag:
Bevor wir uns auf den Heimweg begaben haben wir noch einen Abstecher zur
Wartburg nach Eisenach gemacht. Wegen zu starkem Besucherandrang wurde auf eine Führung
verzichtet. Uber die Autobahn, vorbei an ehemaligen Grenzbefestigungen, fuhren wir nach Romrod
wo wir nach einigem suchen eine Gastwirtschaft zum Mittagessen fanden. Unseren Abschlußtrank
haben wir um 16.15 Uhr in der Feuerwache Ost eingenommen. Eine rundherum schöne Wanderung bei
herrlichem Wetter fand somit ihr Ende.
gez. Rudi |