Wanderbericht Pfalzwanderung vom 24.05. bis 28.05.1989

Teilnehmer: Rudi, Erich, Günter Z., Friedrich, Bernhard, Hans, Günter H., Klaus

Mi. 24.05.: Nach dem die Autos von Rudi und Bernhard sowie der Anhänger von Hans beladen waren, ging die Fahrt ab nach Erlenbach bei Dahn im Naturpark Pfälzerwald. Auf dem Campingpltz Berwartstein wurde anschliessend das VDB-Zelt aufgeschlagen, bevor bei herrlichem Wetter ein kleiner Rundgang in die nähere Umgebung unternommen wurde. Wie in jedem Jahr konnten wir auch Heuer wieder gut gegrilltes von Bernhard entgegen nehmen. Für eine bessere Verdauung sorgten Hans und ein Handballspiel. Beendet wurde der Tag in der Campingplatz-Gaststätte.

Do. 25.05.: Mit verspätetem Abmarsch (zu viel Wein am Vorabend) ging die Tour über Erlenbach, Nieder-Schlettenbach (Frühstückspause auf dem Dorfplatz), Nothweiler, vor bei an der Wegelnburg zur deutsch-französischen Grenze. Nach einer Pause ging es weiter zu den Ruinen Hohenberg, Löwenstein und Fleckenstein. Über Hirschthal erreichten wir Schönau, wo wir in einem Festzelt eine willkommene Rast einlegen konnten. In Fischbach konnten wir nach einigem suchen ein Wirtshaus finden, in dem wir zu Abendessen konnten. Am späten aBend wanderten wir weiter zum Mückenkopf um dort in bzw. bei einer Schutzhütte die Nacht zu verbringen.

Fr .26.05.: Früh um 7.00 Uhr führte uns der Weg weiter nach Salzwoog und durch ein Tal mit etlichen Grillplätzen zum Teufelstisch bei Hinterweidenthal. In diesem Ort wurde auch die Mittagsrast eingelegt. Ein grosses Teilstück wurde mit der Route über Gesundheitsbrunnen, Vierbuchen nach Hauenstein zurückgelegt. Vor dem dortigen Supermarkt wurde eine Pause eingelegt und frische Verpflegung im Rucksack verstaut. Ausserhalb von Hauenstein lag eine Grillhütte, welche für den heutigen Tag unser Ziel war. Da in unmittelbarer Nähe auch noch ein Schützenhaus stand, war der Abend gerettet. Die kommende Nacht war etwas unruhig.

Sa. 27.05.: Der Strasse nach gingen wir nach Lug (Frühstück) und weiter über Dimbach nach Lindelbrunn, wo wir eine Pause vorgesehen hatten. Dort gab es allerdings nichts zu trinken und zu allem Unglück trat Fried auf Bernhards Rucksack, so dass dieser kaputt ging. So mussten wir mit trockenen Kehlen nach Vorderweidenthal weiterziehen. Auch dort mussten wir eine halbe Stunde warten bis die Wirtschaft öffnete. Nach einem ausgiebigen Mittagessen wurde das restliche Stück nach Erlenbach in Angriff genommen. Der Campingplatz-Chef Hermann feierte an diesem Tag sein 20-jähriges Jubiläum mit Blasmusik und Wein. Der rest des Tages ist schnell geschildert. Erholen - duschen - abfüllen - Ende.

So. 28.05.: Von unseren Campingplatz-Nachbarn, die wir irgentwann in der vergangenen Nacht kennengelernt hatten, wurden wir zum Kaffee eingeladen. Zumme war zu diesem Zeitpunkt schon unterwegs zum Tennis. Nach dem wieder alles in den Fahrzeugen verstaut war, wurde auf der Heimfahrt der Burg Berwartstein ein Besuch abgestattet, Klaus in der Weststadt abgeliefert und in der Futterkrippe ein Hähnchen gegessen.

gez. Rudi