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Wanderbericht 4 Seen-Wanderung im Schwarzwald vom 01.06. bis 05.06.1988 Teilnehmer: Volker, Hans, Erich, Bernhard, Friedrich, Günter Z. und Rudi.
Nachdem im vereinseigenen VW-Bus die Ausrüstung und die Verpflegung verstaut
worden war, starteten wir kurz nach 13.00 Uhr bei Regen in Richtung Titisee.
Als Fahrer fungierte Volker. Beifahrer war der frisch erholte Hans. Weitere
Mitfahrer waren Erich, Bernhard, Fried, Günter Z. und Rudi. Gegen 18.00 Uhr
wurde der Campingplatz am Titisee erreicht, wo nach langem hin und her ein
geeigneter Platz für das neue 10 Mann-Zelt gefunden wurde. Während die
einen das Zelt aufbauten wurde von Bernhard und Hans der neue Gasgrill in
Betrieb gesetzt. Bergfreund Volker hielt diese Arbeiten mit dem Fotoapparat
fest, musste sich jedoch ein grosses Gelächter gefallen lassen, nachdem
Rudi festgestellt hatte, dass sich kein Film in der Kamera befand. Nach dem
Abendessen wurde der Tag bei einigen Glas Bier im Feuerwehrheim St. Florian
beendet.
Um 9 Uhr am anderen Morgen starteten wir vom Campingplatz aus über Bärental,
2 Seen-Blick, Altglashütten (Prozession) zum Windgfällweiher. Von hieraus
ging es weiter nach Aha, wo man eine Mittagspause, teils auf Bänken und teils
in der Gartenwirtschaft des Bahnhofs, einlegte. Vorbei am Schluchsee führte
der Weg zum Campingplatz. In der Campingplatzküche wurden von Bernhard die
restlichen Steaks zubereitet, die mit einem Kasten Bier (der Kasten wurde nicht
leer) hinuntergespült wurden. Mit einem Spaziergang nach Schluchsee-Dorf lies
man den Tag ausklingen.
Bei strahlenden Sonnenschein wurde am Freitag zunächst der Schluchsee bis zur
Staumauer umrundet. Von dort führte uns der Weg über Blasiwald nach Alt-Häusern.
Hier wurde in einer kleinen Gastwirtschaft eine Frühstückspause
eingelegt. Der Dom in St. Blasien war unser nächstes Ziel. Einer Besichtigung
des Doms folgte das Mittagessen in einer Wirtschaft, die Hans während seines
Kuraufendhalts ausgekundschaftet hatte. Nach langem Suchen und Fragen wurde am
Abend der Zeltplatz in Bernau erreicht. Der Zeltplatz bestand aus drei Terrassen
und einer etwas abseits stehenden Hütte. Das war genau nach dem Geschmack von
Volker, der sowieso wild zelten wollte. Erich und Bernhard erklärten sich
bereit in dem etwa 1 km entfernten Dorf zusätzliche Verpflegung zu holen.
Die ersten Angelversuche, die Günter am Schluchsee unternommen hatte, wurden
an dem beim Zeltplatz liegenden Weiher wiederholt. Wieder vergebens. Mit Dosenbier.
Rotwein und gegrillter Fleischwurst wurde am Lagerfeuer der Abend verbracht. In der
Nacht prasselte starker Regen auf unsere Zelte nieder. Bernhard
hatte das Pech, dass genau über ihm eine undichte stelle im Zelt war.
Am anderen Morgen regnete es noch immer. Deshalb kamen wir zu dem Entschluss
die nassen Zelte stehen zu lassen um sie am Abend mit dem Auto zu holen. Trotz
dem feuchten und nebligen Wetter setzten wir unsere Wanderung fort, die uns
über das Herzogenhorn (dem höchsten Punkt unserer Wanderung) nach Feldberg-Ort brachte.
Nach einer Frühstückspause ging es weiter bis zum Feldsee um nach einer weiteren Pause
am Nachmittag wieder auf dem Campingplatz am Titisee einzutreffen. Günter, Friedrich,
Volker und Rudi holten die Zelte in
Bernau ab. Nach der notwendigen Körperpflege und einigen Bier in der Gaststätte beim
Campingplatz, führte uns der Weg noch einmal ins Feuerwehrheim.
Hier nutzte Erich die Gelegenheit mit der Bedienung das Tanzbein zu schwingen.
Ins zelt zurückgekehrt setzte sich sein Übermut in einer Rangelei mit Volker
fort.
Am Sonntagmorgen wurde zunächst alles wieder abgebaut und im VW-Bus verstaut.
Einem Bummel durch Titisee folgte eine Fahrt nach Waldau zum Mittagessen. Der
Wirt in Waldau erkannte Friedrich, Volker und Erich wieder, da die Drei mit
der Skiabteilung zum Langlauf in seiner Pension wohnten. Der Abschluss unserer
Wandertage wurde wie immer im Feuerwehrgerätehaus-Ost mit einer Flasche Bier
beendet.
gez. Rudi |