Wanderbericht vom Fichtelgebirge 16. bis 21.06.1987

Teilnehmer: Fried, Erich, Rudi, Bernhard, Hans, Günter Z., Günter H.

Die Fahrt startete um 13.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus und ging über die Autobahn zum Campingplatz am Fichtelsee. Es war Saukalt und es regnete. Die Zelte wurden aufgebaut und eine Schutzplane am Auto befestigt und mit Rohren und Schnüren abgespannt. Am Abend wurde noch ein Spaziergang um den Fichtelsee gemacht. Dabei zeigte das Thermometer nur noch 3 Grad an.

Abmarsch in Richtung Weißenstadt. Vorbei am Seehaus (Rastplatz von Goethe) über den Schneeberg zum Rudolfstein. An den Drei Brüder legten wir eine Rast ein. Einige Mitwanderer versuchten sich im Klettern. In einer Gastwirtschaft am Marktplatz von Weißenstadt legten wir eine Mittagspause ein. Über den Großen Waldstein weiter zur Burgruine Erprechtstein. In einer Schutzhütte richteten wir unser Nachtlager ein. Der Abend wurde mit Pfeilspielen kurzweilig gestaltet. Günter Z. läst über Nacht seine Schuhe im Freien stehen. Da es Nachts regnete, mußte er am nächsten Tag in feuchte Schuhe schlüpfen.

Durch Kirchenlamitz nach Niederlamitz. Ein Frühstück mit Eier und Speck gab uns Kraft für den Aufstieg zum Großen Kornberg. Unterwegs wurden am bekannten Wackelstein die Kräfte gemessen. Im Aussichtsturm am Kornberg machten wir einen Einkehrschwung. Von dem Turm aus hatte man eine tolle Aussicht nach Osten, in die CSSR. Weiter ging es durch Spielberg zum Campingplatz Heidelheim. Dieser befand sich nicht gerade in sehr sauberen Zustand, genauso wie sein Platzwart. Jim´s Unterhose landete zum Auslüften auf einem Baum.

Durch Schwarzenhammer, Thierstein, Birkenbühl zum Mittagessen nach Thierstein. Während vorn im Lokal eine Trauergesellschaft sitzt, kommen wir durch die Küche an unseren Platz neben eben dieser. Über Wampen, Oberthölau nach Winthersreuth. In der dortigen, ziemlich verdreckten Gastwirtschaft, wo das Holzbierfass noch neben der Theke steht, lernten wir einen Aussteiger und einen Sprücheklopfer kennen. Als es fast schon zu spät war, ging man über Alexanderbad zum Campingplatz in Luisenburg. Mittlerweile hatte es zu regnen begonnen. Im Spielzimmer der Campingplatzwirtschaft schlugen wir unser Nachtlager auf. Bei einem Gespräch zwischen der Wirtin und Jim fällt der Ausspruch "Jo, des is scho a Kreiz".

Nach dem wir zu erst das Felsenlabyrinth besichtigt hatten, sind wir zur Kosseine aufgestiegen. Über Wurmloh führte uns der Weg zurück nach Fichtelberg. Im dortigen Ozon-Hallenbad machten wir uns wieder Salonfähig. Das Abschlußessen nahmen wir in Fichtelberg ein.

Heute war der Tag der Rückfahrt. Wegen des schlechten Wetters muß die Rodelfahrt am Ochsenkopf ausfallen. Auch der Besuch im Silberbergwerk fand nicht statt. Statt dessen nahmen wir ein ziemlich teures Frühstück in einer Raststätte ein. Wohlbehalten kehrten wir wieder nach Oberflockenbach zurück.

gez. Günter Z.