Wanderbericht zur Vogesenwanderung Teil 3 vom 20. bis 23.06.1984

Teilnehmer: Fried, Erich, Rudi, Volker, Bernhard, Hans F., Herbert, Klaus, Günter Z.

Mit dem Bus der Fa. Strohmenger starteten wir um 13.00 Uhr an der Feuerwache und waren um 16.00 Uhr am Fuße der Ortenburg. Bei drückender Schwüle steigen wir zur Ortenburg auf. Erich findet eine herrlichen Zeltplatz mit Feuerstelle. Gegen Abend trifft eine Tanzgruppe ein, die mit noch nicht ganz ausgereiften Tänzen uns Zaungäste erfreuen.

Steile Aufstiege aber auch schöne Höhenwege führen uns nach Andlau. Nach einem reichlichen Mittagessen, das durch einen Gewitterguß auf 2,5 Std ausgedehnt wurde, ging es über das Ochsenlager zu unserem Zeltplatz, dem "Holzplatz", einer Grillhütte bbesonderer Bauart. Das Tagesziel wurde durch das schlechte Wetter nicht erreicht. Herbert stellte bei der abendlichen Diskussion zwischen Bernhard, Jim, Fried und Günter eine unwahrscheinliche Sachlichkeit fest. Erich konnte daran leider nicht mehr teilnehmen, da er sich in bekannter Gangart schon recht frühzeitig in sein Iglu begeben mußte. Klaus, sein Trinkkumpan, lag nachts neben dem Schlafsack.

Heute war der Tag der längsten Strecke. Über einen langen Anstieg ging es zum bekannten Kloster "St. Odile". Nach einem wohlverdientem Frühstück erreichten wir über Reichsweiler den Ort Grendelbruch, wo wir ein reichhaltiges Mittagessen einnahmen. Beim Nachtisch versuchte Erich mit aller Macht eine ausgehöhlte Zitrone zu verspeisen (tiefgefroren). Über einen bestens markierten Weg, der trotzdem von Volker, Erich und Herbert verfehlt wurde, gelangen wir nach Urmatt. In einem Co-Op Laden wurde die Verpflegung für den Abend eingekauft. Über Ober-Hasbach erreichten wir unser Tagesziel, den Campingplatz in Hohenstein. Nach einem ausgiebigen Abendessen fallen alle Teilnehmer übermüdet in die Betten des Vogesenclubs.

Starker Regen bestimmt den Verlauf des Morgens. Nach einer kurzen Diskussion wurde abgestimmt, ob die Tour abgebrochen oder fortgeführt werden soll. Das Ergebnis lautete 5:4 für Abbruch. Über die Landstraße ging es zurück nach Urmatt. Am Bahnhof meinte Jim schon einmal gewesen zu sein, was ihm mit der Wanderkarte widerlegt wurde. Über Straßburg, Kehl, Karlsruhe, Heidelberg wurde Weinheim erreicht. Per Bus kamen wir um 17.30 Uhr in Oberflockenbach an. Wir mußten zwar verkürzen, trotz dem haben wir ereignisreiche Tage erlebt

gez. Günter Z.