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Wanderbericht zur Odenwaldwanderung vom 19. bis 23.05.1982 Teilnehmer: Erich, Rudi, Bernhard, Fried, Volker, Hans, Klaus, Günter Z., Günter H.
Abmarsch war um 18.00 Uhr an der ev. Kirche in Oberflockenbach. Erste Rast in der Schönen
Aussicht. Einnahme eines "Bergdiesel". Weitere Rast in der "Hohen Straße" in Hilsenhain.
Aufbau der Zelte in der "Bäckers Ruh" in Siedelsbrunn. Grillversuch von Rudi mißlingt kräftig.
Günter H.´s Hut verschwindet spurlos.
Um 6.45 Uhr wecken. Abmarsch in Richtung Tromm, Wegscheide, Lärmfeuer. Sehr schleppender Anlauf.
Rast beim "Irenen Turm" auf der Tromm. Mittagessem im Gasthaus "Tromm". Klaus nimmt ein
Sonnenbad, was einen ordentlichen Sonnenbrand hervorruft. Bernhard bezahlt eine Runde.
Weitermarsch in Richtung Hammelbach, Wegscheide, wobei Tourenplaner Fried unverständlicher Weise
die Führung aus der Hand gibt. Um 17.20 Uhr Ankunft an der "Ihrig Hütte" auf dem Lärmfeuer.
Herzliche Aufnahme dorch den OWK Ober Mossau. Während der Anwesendheit gab es gewisse Unstimmigkeiten
in Bezug auf die Quartierfrage. Erich fühlte sich übergangen. Allein mit dem Spruch: "Auf
meinem Grill werden heute keine Steaks gegrillt", zog er sich einen gewissen Unwillen zu. Die
abschließende Abstimmung endete 6:2 für ein Verbleiben auf dem Lärmfeuer. Daß die Entscheidung
richtig war, sollte sich später herausstellen. Durch die freundliche Aufnahme und den Genuß von
Alkohol, kam man sich rasch näher. Allgemeine Bewunderung (man hielt es an diesem Abend nicht
mehr für möglich) gab es für den zusammensteckbaren Grill von Erich, den er dann auch stolz
aufbaute und die in Hammelbach gekauften Steaks grillte. Zu später Stunde sang man noch frohe
Lieder, schunkelte und lies die Flasche kreisen. Zwei der Gruppe schmeckte es besonders gut.
Einer fand nicht mehr in den Schlafsack und der Andere mußte sich heftig übergeben, was man an
dem riesigen Berg unverdauter Mahlzeit deutlich sah.
Abmarsch in Richtung Marbach, Falkenberg, Unter-Sensbach. Erste Rast in der Brauerei "Schmucker".
Werden dort von Bertel und Co überrascht. Mittagessen in Marbach. Anstieg über den Falkenberg.
Im Bierzelt des Fußballvereins Sensbachtal machen wir eine längere Rast. Jeder wollte eine
Runde bezahlen, da das Bier nur den halben Preis kostete (DM 1.-). Im Sensbachtal wurde noch ein
Kasten Bier organisiert, der am Abend vor der dortigen Grillhütte geleert wurde. Von hier aus
hatte man einen herrlichen Blick über das Sensbachtal.
Abmarsch in Richtung Gammelsbach, Rothenberg, Brombach, Langenthal, Altneudorf. Das Frühstück
fiel Heute aus. Hans hatte beim Abstieg über die Wiese zum Gasthof "Grüner Baum" in Gammelsbach
die falschen Schuhe gewählt. Er saß jedenfalls mehrmals auf dem Hintern. Erich, der steife Bock,
verfing sich mit seinem Rucksack im Stacheldraht. Zum verspäteten Frühstück gab es drei
Spiegeleier und ein Bier. Über die Burg Freienstein ging es weiter nach Rothenberg. Hier wurde
mit Steaks und Bratwürsten für den Abend vorgesorgt. Das vorzügliche Mittagessen nahmen wir im
Gasthof "Adler" ein. Vorbei an Brombach wurde nach Langenthal abgestiegen, wo wir uns mit
Getränken eingedeckt haben. Mittlerweile hatten wir ein richtiges Sauwetter. Der Anstieg über
die Wolfsgrube nach Altneudorf war der beschwerlichste Teil der Wanderung. Hauptsächlich die
beiden "Abkürzungen" gingen gewaltig in die Knochen. Großes Rätselraten herrschte oberhalb von
Altneudorf als wir die zur Übernachtung vorgesehene Hütte nicht vorfanden. Zum Glück führten
uns nette Wanderer zur Grillhütte der Feuerwehr Altneudorf im Sandloch. Das naßkalte Wetter und
den starke Wind hielten wir uns mit den Überzelten, die wir an der Hütte befestigten, vom Leibe.
Das Grillen ging überraschend schnell, was man doch an Hand der Größe des Grills bezweifeln
mußte.
Um 6.00 Uhr wecken. Grund: Hans, Erich und Rudi wurdem um 7.30 Uhr von Co abgeholt. Sie mußten
mit dem Sängerbund zu einem Preissingen, das ohne die Drei nicht zu gewinnen war. Die Anderen
machten noch einmal ordentlich Dampf bis zur Eichelberghütte. Zum Frühstück gab es Gemüsesuppe
und Bier. Auf dem Heimweg wurde die Tankstelle Hummel angesteuert. Pünktlich um 12.00 Uhr sind
wir wieder zu Hause, was Freude und Erstaunen bei den Ehefrauen erweckte. gez. Günter Z. |